Honoren aus der Region Moskau interessieren sich für den öffentlichen Raum in Frankfurt
Im Rahmen eines Seminars über „Gestaltung der öffentlichen Räume und Landschaftsarchitektur in Deutschland und den Niederlanden“ haben sich russische Bürgermeisterinnen, Bürgermeister sowie Planerinnen und Planer aus Moskau, Frankfurt als Musterstadt ausgewählt.
Gemeinsam haben das Stadtplanungsamt und das Grünflächenamt am 29.07.2006 den interessierten Gästen Rede und Antwort gestanden.
Großes Interesse hat das städtische Ausbauprogramm „Schöneres Frankfurt“ geweckt. Aus dessen Budget konnten bereits viele Vorzeigeprojekte realisiert werden.
Die Umsetzung der Beleuchtungskonzepte, die Gestaltung der Plätze und Straßen sowie die Verwendung der hochwertigen Bodenbeläge beeindruckten besonders.
Für unsere Gäste hat sich Herr Hootz, Leiter der Abteilung S2 - Öffentlicher Raum, das südliche Mainufer, den Europa-Boulevard und den Willy-Brandt-Platz ausgesucht.
Alle drei Projekte sind bei den Gästen sehr gut angekommen, aber ganz besonders gefiel der neu gestaltete Willy-Brandt-Platz.
Die Maßnahme, die Leuchten an den Oberspannleitungen anzubringen, wurde als gute Lösung gelobt. „Dank dieses Konzeptes, konnte hier ein Stangenwald verhindert werden“, so Herr Hootz vom Stadtplanungsamt.
Aber auch die Probleme des Platzes wurden den Gästen aufgezeigt:
Die Sitzstufenanlage, die zum Verweilen einladen soll, wird verschmutzt und erstört. Die Lichtleisten in der Sitzstufenanlage die einen Teil des Lichtkonzeptes für den Platz darstellen, werden ebenso zerstört, wie. die aus Beton gegossen Lehnenelemente.
Insgesamt zeigte sich die Delegation beeindruckt und wünscht sich, künftig auf das Know-how der städtischen Ämter zurückgreifen zu dürfen. Beide Seiten wollen den Austausch lebendig halten. (Gla/Kra)
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